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Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Schnellsuche |Wer möchte sich heute schon um den bevorstehenden Winter Gedanken machen? Um aber in der kalten Jahreszeit die Heizkosten so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, spätestens jetzt die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Schon Maßnahmen mit geringem finanziellem Aufwand können den Geldbeutel entlasten und den Schadstoffausstoß senken.
Das Diagramm zeigt das Einsparpotential: Im durchschnittlichen Haushalt verursacht die Heizung 49% des Gesamtenergieverbrauches.
Entlüften der Heizkörper:
Hierbei wird die Luft die sich in den Heizkörpern angesammelt hat abgelassen. Ein Hinweis dafür, dass entlüftet werden muss können z. B: Blubber- Geräusche in den Heizkörpern oder das ungleichmäßige Erwärmen der Heizkörper sein. Diese Maßnahme kann bis zu 15% Energie sparen. Deshalb lohnt es sich, diese kleine Mühe zu Beginn jeder Heizsaison auf sich zu nehmen.
Anleitung
Überprüfen des Manometers:
Das Manometer befindet sich am Heizkessel und zeigt den Wasserdruck an. Der Minimum bzw. Maximum Druck ist meistens auf der Anzeige farblich gekennzeichnet. Ist der Druck zu niedrig muss Wasser nachgefüllt werden.
Achtung: Nicht bis zum Maximum auffüllen, da Wasser sich bei Erwärmung ausdehnt.
Reinigung des Heizkessels:
Diese Arbeit übernimmt der Heizungstechniker (--> Gelbe Seiten). Die Reinigung und die richtige Einstellung der Heizung ermöglicht eine ökonomisch und ökologisch vorteilhafte Nutzung.
Warmwasser nicht zu stark erhitzen:
Die Warmwassertemperatur sollte nicht über 55- 60°C liegt. Höhere
Temperaturen verschwenden Energie und sorgen für schnellere Verkalkung. Sinnvoll ist es aber die Therme in gewissen Abständen über 80°C zu erhitzen um Krankheitserreger wie z.B. Legionellen abzutöten.
Heizpumpe optimal einstellen:
Zu starke Pumpenleistung verschwendet Strom. Deshalb sollten Sie Ihre Umwälzpumpe möglichst zurückdrehen. Tipp: Pumpe auf niedrigst-mögliche Stufe einstellen. Wenn dann die Heizkörper nicht gleichmäßig warm werden, in kleinen Schritten höher stellen. So reduzieren Sie nicht nur Ihre Brennstoff-, sondern auch Ihre Stromrechnung.

Wenn Heizungssysteme älter als 15 Jahre sind, sind sie wahrscheinlich technisch überholt. Dann sollten Sie an eine Erneuerung denken. Durch den niedrigeren Energieverbrauch neuer Heizungssysteme, wird sich diese Neuanschaffung schon nach wenigen Jahren rechnen.
Dabei ist es sinnvoll, auch an andere Heizsysteme als das bisherige zu denken. Die "klassischen" Heizenergieträger Öl und Gas (oder auch Strom) schaden nicht nur der Umwelt, sie belasten angesichts steigender Preise auch Ihren Geldbeutel.
Geben Sie daher neuen Heizsystemen eine Chance und lösen Sie sich aus der Abhängigkeit von Öl und Gas. Nur einige Möglichkeiten alternativer Heizsysteme:
- Holzpellets Heizung
- Heizen mit Erdwärme
- Solar - Die Macht der Sonne
- Brennwertkessel
Am meisten Heizenergie kann man mit einer sinnvollen Wärmedämmung sparen. Deshalb sollten Sie vor einer Neuanschaffung möglichst die Wärmedämmung Ihres Gebäudes optimieren. Dann kann die neue Heizung gleich auf den niedrigeren Bedarf ausgelegt werden - so sparen Sie doppelt!
Die KfW fördert insbesondere solche kombinierten Maßnahmen durch günstige Kredite (--> Förderprogramme).
Und die Stadt Detmold bietet Ihnen ein Förderprogramm nachträgliche Wärmedämmung.