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Detmold-Hohenloh

Detmold war bis Mitte 1995 die größte Garnisonsstadt im Kreis Lippe. Im Juli 1995 wurden die mit britischen Soldaten belegten „Hobart Barracks“ geräumt. Der ehemalige Fliegerhorst liegt ca. 1,5 Km vom historischen Stadtkern entfernt am nördlichen Rand der Kernstadt Detmold. Der neue Stadtteil Hohenloh ist durch den Nordring an das überörtliche Straßennetz angeschlossen und durch die zentrale Achse Richthofenstraße mit der Innenstadt verbunden.

Auf dem insgesamt 109 Hektar großen Gelände befinden sich neben dem ca. 49 ha großen Flugfeld mehrere, entsprechend ihrer früheren Nutzung (Mannschafts-/Offiziersunterkünfte, Verwaltungsgebäude, Flugzeughangars, Werkstätten und Sozialgebäude) unterschiedlich bebaute Teilbereiche.

Die zivile Umnutzung der militärischen Liegenschaft erfolgt auf der Basis eines im August 1999 unterzeichneten städtebaulichen Vertrages zwischen der Bundesvermögensverwaltung und der Stadt Detmold. Die Stadt Detmold stellt die erforderlichen Bauleitpläne auf und erschließt die Teilbereiche auf Kosten der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (frank.goessling(at)bundesimmobilien.de) veräußert die Realisierungsabschnitte und einzelne Gebäude in Abstimmung mit der Stadt Detmold.

Über 70 % des bebauten Bereiches wurden bereits veräußert. Ein Teil der mit Flugzeughangars und Werkstattgebäude bebauten Flächen wurden durch Gewerbebetriebe (Schomburg, WPD und Kiesow) und für museale Zwecke (Depot Freilichtmuseum) umgenutzt. Entlang des Nordrings werden neben dem Bau- und Gartenmarkt sowie dem Möbelmarkt weitere Handelsunternehmen aus der Branche Möbel- und Wohnungseinrichtung angesiedelt. Für die Nahversorgung der Bevölkerung wurde ein Lebensmittelmarkt an der Anne-Frank-Straße errichtet.

Einen Schwerpunkt der zivilen Folgenutzungen bilden die Schulen: 13. Grundschule, Britische Grundschule, Christliche Hauptschule und Schule für Erziehungshilfe. Neben der 13. Grundschule wurde ein Kindergarten eingerichtet. Der psychiatrischen Grundversorgung des Kreises Lippe dient das Gemeindepsychiatrische Zentrum.

Um die Zielsetzung eines lebendigen Stadtteils mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Bildung und Kultur zu erreichen, wird in Detmold Hohenloh ein nachfragegerechtes Angebot für die Errichtung von Einfamilienhäusern geschaffen. Beiderseits der Robert-Kronfeld-Straße stehen baureife Grundstücke für die Einfamilienhausbebauung zur Verfügung. Am Walter-Bröker-Ring ist neben den drei ehemaligen Kommandantenwohnhäusern eine Solarsiedlung im Rahmen des Programms 50-Solarsiedlungen-NRW entstanden.  Die Randbebaung des Exerzierplatzes wurde abgebrochen und für eine weitere Wohnbebauung vorbereitet.

Die denkmalgeschützten Gebäude entlang der Richthofenstraße sind für eine Umnutzung durch Dienstleistungen, Handel und Wohnen vorgesehen. Den Anfang haben das Finanzamt für Großbetriebsprüfungen und das Verlagshaus Press Medien an der Richthofenstraße gemacht.

Informationen über aktuelle Planungen sowie Immobilienangebote erhalten Sie von:

Stadt Detmold
Herr Behnke
Tel.: 05231/977-410
Fax: 05231/926 710039

E-Mail
 
Anschrift
Stadt Detmold
Projekt Hohenloh
Rosental 21
32756 Detmold
 
Öffnungszeiten
Mo-Fr   08.30-12.00 Uhr
Mo-Mi  14.00-16.00 Uhr
Do       14.00-17.00 Uhr
 

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Herr Gößling
Tel.: 0521/5256-126 oder 5256-0 (Zentrale)
Fax: 0521/5256-1009

E-Mail  

Anschrift:
Ravensberger Str. 117
33607 Bielefeld

Broschüre: Ein Spaziergang durch Hohenloh

Ein_Spaziergang_durch_Hohenloh.pdf

399 K