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Januar

Streusalz - nein danke!

Hunde mögen Schnee - eigentlich. Der winterliche Spaziergang kann für Ihren Hund aber zur Qual werden! - Warum: Streusalz auf Straßen und Gehwegen lässt die Pfoten wund werden. Jeder Schritt bereitet dann Schmerzen!

Und die Tortur für Haustiere ist bei weitem nicht der einzige Nachteil von Streusalz:

  •    O   Streusalz greift Metalle an: Wir alle wissen, dass unsere Autos durch Kontakt mit Salz und Salzwasser schneller rosten.

  •    O   Streusalz zerfrisst Stein und Beton: Salzwasser dringt in feinste Poren ein und zerstört Bauwerke von innen heraus.

  •    O   Streusalz macht unser Wasser krank: es erhöht den Salzgehalt unserer Gewässer und gefährdet das Leben im Wasser: von der Alge bis zur Forelle

  •    O   Streusalz ruiniert unsere Gesundheit: über das Grundwasser gelangt es in unser Trinkwasser, dessen Salzgehalt zeitweise bei 200 mg/l und höher liegt. Das fördert den Bluthochdruck und macht es beispielsweise Nierenkranken unmöglich, eine salzarme Diät einzuhalten.

  •    O   Streusalz macht den Boden unfruchtbar: Salzanreicherung lässt den Boden verkrusten; außerdem verdrängt Salz Nährstoffe wie Kalium und Kalzium.

  •    O   Salz tötet Pflanzen: wenn nach dem Winter das Pflanzenleben wieder erwacht, enthalten Boden und Bodenwasser viel Salz, das über die Wurzeln in Blumen, Kräuter und Bäume eindringt und die Pflanzen von innen heraus zerstört.

Salz streuen verboten

Aus diesen Gründen verbietet die Straßenreinigungssatzung  grundsätzlich, auf Gehwegen Salz oder sonstige auftauende Stoffe zu streuen. Ihre Verwendung ist nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt (--> Satzungstext ).

Es gibt Alternativen

Zum Streusalz gibt es reichlich Alternativen. - Verwenden Sie altbekannte Mittel und Methoden oder achten Sie beim Einkauf von Streumitteln auf den blauen Umweltengel!

  •    O   Alte Hausmittel: Wo noch Asche, Holzspäne oder Sägemehl anfallen, können sie als billiges Streugut verwendet werden.

  •    O   Granulat ist umweltschonender als Salz; es kann allerdings schädliche Beimengungen enthalten!

  •    O   Sand oder Splitt sind für Boden, Wasser und Pflanzen unschädlich. - Verwenden Sie beispielsweise Sand aus Ihrem Kindersandkasten. Ihre Kinder freuen sich im Sommer über den neuen Sand.

Eine Liste mit Streumitteln mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" erhalten Sie hier

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