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Hermannslauf mit griechischem Marathonläufer

Aristotelis Kakogeorgiou aus Oraiokastro sorgt für Aufsehen

Elias Sansar heisst der Sieger des 42.Hermannslauf. Bereits zum siebten Mal gewann der für die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen startende Detmolder überlegen in Bestzeit von 1:45:25 den Crosslauf mit Kultstatus vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg nach Bielefeld. Auf Platz 2 lief Christian Teich in 1:46:13 in vor dem griechischen Spitzenläufer Dimitrios Theodorakakos in 1:48:01. Bei den Damen siegte Stevie Kremer in 1:58:57 vor Silvia Serafini und Franzi Schmidt.

Vor dem Start unterhalb des Hermannsdenkmal war es aber ein anderer Grieche, der die Aufmerksamkeit von Medien und Teilnehmern gleichermaßen auf sich zog. Aristotelis Kakogeorgiou stammt aus Oraiokastro bei Thessaloniki und ist in seinem 75-jährigen Leben bereits über 500 Mal einen Marathon gelaufen. Und das stets in einer klassischen Tunika und Brustpanzer samt Speer und Schild: ein Hingucker zwischen den rund 7000 Hermansläuferinnen und Hermannsläufern. Detmolds Bürgermeister Rainer Heller hatte den sportlichen Griechen im letzten November im Rahmen eines Besuches in Oraiokastro kennengelernt und zum Hermannslauf eingeladen. Und das nicht ganz ohne Grund: Die griechische Gemeinde am Rande von Thessaloniki ist bereits seit 2006 freundschaftlich mit der Stadt Detmold verbunden. Im Juni wird daraus eine offizielle Städtepartnerschaft werden. Aristoteles absolvierte die 31,1 km in 4:13,54 Stunden und war begeistert von der Stimmung und den tollen Leuten an der Strecke. „Es war nicht einfach“, so sein erster Kommentar, nachdem er lächelnd ins Ziel gekommen war und dort von Elke Neuhaus und August Nagel vom Detmolder Deutsch-Griechischen Freundeskreis wieder in Empfang genommen wurde. Mehr zu Oraiokastro findet man unter www.detmold.de. Alle Ergebnisse des Hermannslaufs, der auch bei seiner 42. Auflage wieder mit einer Superorganisation und toller Stimmung aufwarten konnte, stehen hier: www.hermannslauf.de

Detmold als "Europaaktive Kommune" ausgezeichnet

Festakt in Düsseldorf

Detmold. Die Stadt Detmold ist als „Europaaktive Kommune“ von der Landesregierung NRW ausgezeichnet worden. Aus den Händen der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erhielt jetzt Detmolds I. Beigeordneter Hartmut Benkmann in Vertretung für Bürgermeister Rainer Heller die Urkunde und eine Plakette, die für die nächsten fünf Jahre Gültigkeit hat. Diese Ehrung würdigt die engagierte Europaarbeit in Detmold. 

Bei dem offiziellen Festakt im Düsseldorfer Museum Kunstpalast wurden im Beisein von Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann (für die erkrankte Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien), Dr. Stephan Koppelberg (Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn) und dem Vorsitzenden der Bertelsmannstiftung Aart Jan de Geus insgesamt 25 Städte und Kreise für ihr Europaengagement gewürdigt. „In Detmold wird der Europagedanke maßgeblich von der Bürgerschaft getragen, von den Partnerschaftsvereinen und den internationalen Kulturgesellschaften, nicht allein von der Stadtverwaltung. Die Auszeichnung ist eine verdiente Anerkennung für diese gemeinschaftliche Arbeit!“, freut sich Bürgermeister Rainer Heller über die Ehrung. Aus dieser engen Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Vereinen hat sich ein breites europäisches Netzwerk entwickelt, das mit zahlreichen Aktivitäten auf sich aufmerksam macht und für die europäische Idee wirbt.

Derzeit pflegt Detmold vier Städtepartnerschaften und zwei Städtefreundschaften. In diesem Jahr soll aus der Freundschaft mit der griechischen Gemeinde Oraiokastro eine weitere Partnerschaft werden. Ein wichtiger Knotenpunkt in diesem Netzwerk ist das Team Städtepartnerschaften, das die gemeinsamen Projekte der verbundenen europäischen Kommunen, der internationalen Vereine und der städtischen Verwaltung koordiniert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit besteht darin auch junge Menschen für Europa zu begeistern, durch Jugendbegegnungen, Schulpartnerschaften und das erfolgreiche Projekt eines Praktikantenaustausches. Die Auszeichnung unterstreiche die Wichtigkeit dieser europäischen Initiativen, so Heller. In der Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern stehe weiterhin der Gedanke im Zentrum, voneinander zu lernen – sowohl auf der Ebene der Bürgerschaft als auch der Verwaltung. „Wir können nicht am großen Rad der Finanzwelt drehen, aber wir können hier vor Ort handeln und wir können durch unser praktisches Engagement von der europäischen Idee überzeugen. Die Kommunen sind die Keimzellen Europas!“, betont der Detmolder Bürgermeister. Ministerpräsidentin Kraft hatte die Zustimmung aller Anwesenden auf ihrer Seite, als sie in ihrem Grußwort um mehr Europa warb in Zeiten einer ernsthaften europäischen Identitätskrise: "Wir brauchen mehr Europa und nicht weniger!"

Gelegenheit dazu, Europa in seinen verschiedenen Facetten noch besser kennen zu lernen, bietet sich am 10. und 11. Mai in Detmold. An diesem Wochenende finden wieder die „Europatage“ statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Titel „Die Europäische Idee in Literatur und Sprache“. Weitere Informationen zu den Städtepartnerschaften und -freundschaften der Stadt Detmold, sowie zu den Projekten des Teams Städtepartnerschaften sind auf der Internetseite der Stadt Detmold unter www.detmold.de zu finden.

Internationales Kochen 2013

Internationales Kochen in der Schulküche der Realschule 1

Auf Einladung der Stadt Detmold zauberten jetzt im dritten Jahr Mitglieder der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, der Deutsch-Französischen-Gesellschaft, des Deutsch-Griechischen Freundeskreises, der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, der Gemeinde "Schöne Aussicht" sowie Bürgermeister Rainer Heller mit Unterstützung des Teams Städtepartnerschaften landestypische Gerichte, die einem sprichwörtlich das Wasser im Munde zerlaufen ließen.

Ob Forelle oder Moussaka, Hühnchen-Saltimbocca oder französischer Bohnensalat, um nur einige Gerichte zu nennen - das gemeinschaftliche Kochen der 24 Hobbyköche war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer nutzen die Gunst der Stunde und sammelten Inspirationen aus den Kreationen der anderen Teams oder ließen sich einfach in die kulinarische Genüsse der anderen Nationen entführen.

Auch Verhandlungsgeschick war an diesem Abend gefragt. Fast alle Teams hatten Backofengerichte vorbereitet, was die vorhandenen Kapazitäten übertraf und logistische Lösungen notwendig machte. Beim gemeinsamen Essen tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Internationalen Gesellschaften über ihre Projekte aus, was das Netzwerk der Beteiligten nachhaltig stärkt.

Das Team Städtepartnerschaften hat ein Kochbuch mit den Rezepten aus den Vorjahren herausgebracht, welches zur Zeit mit den Rezepten aus 2013 ergänzt wird.

Wir informieren Sie, sobald der Druck erfolgt ist.

Zum Nachkochen:

Französischer Bohnensalat

Frühlings-Forelle

Gemüsemedaillons mit Tzatziki

Hähnchenkeule mit Backpflaumen

Jambon aux chablisienne

Moussaka

Plow

Saltimbocca von der Hühnerbrust

Wintergemüse

Impressionen

Detmold und Oraiokastro rücken näher zusammen

Absichtserklärung für eine Städtepartnerschaft unterschrieben

 Detmold. Die griechische Stadt Oraiokastro und die Stadt Detmold wollen näher zusammenrücken: Bürgermeister Dimitris Saramantos und Detmolds Bürgermeister Rainer Heller unterschrieben am vergangenen Freitag im Rathaus von Oraikastro eine Absichtserklärung für eine zukünftige Städtepartnerschaft. „Wir wollen ein Zeichen setzen für eine Partnerschaft und Zusammenarbeit auf Augenhöhe-gerade in diesen schwierigen politischen Zeiten“, waren sich beide Bürgermeister einig.

Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen der III. Deutsch-Griechischen Versammlung (Thessaloniki) und im Beisein des griechischen Innenministers Evripidis Stylianidis und des deutschen Griechenland-Beauftragter der Bundeskanzlerin, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Beide unterstrichen damit ihre Unterstützung für die deutsch-griechische Zusammenarbeit und eine neue Städtepartnerschaft, von denen es aktuell nur rund 30 zwischen den beiden Ländern gibt.

Mit einer zweiten Unterschrift wurde die Absicht für eine Zusammenarbeit der Stadtwerke Detmold mit der Stadt Oraikastro im Bereich regenerativer Energien vereinbart. Es gilt in nächster Zeit, die schwierigen Rahmenbedingungen in Griechenland zu klären. Insbesondere hier wird auf die Hilfe und Unterstützung der Regierung in Athen gesetzt.

Alles begann im Jahr 2004 mit einer sympathischen Fussballmannschaft aus Kallithea, einer griechischen Gemeinde unweit von Thessaloniki. Die Sportler nahmen an einer europäischen Jugendbegegnung in Detmold teil und brachten damit den Ball sprichwörtlich ins Rollen, der zunächst 2006 in einem Städtefreundschaftsvertrag mündete. Durch eine kommunale Neugliederung wurde Kallithea zum 1. Januar 2011 in die Stadt Oraiokastro eingemeindet. In den letzten 6 Jahren haben sich vielfältige Kontakte in unterschiedlichen Bereichen entwickelt. Neben mehreren Jugendbegegnungen fand erst vor kurzem eine europäische Energiekonferenz in Oraiokastro statt. In Detmold gründete sich ein deutsch-griechischer Freundeskreis, der gemeinsame Aktivitäten und Projekte unterstützt und initiiert. Wie im Vorfeld bereits abgestimmt, werden jetzt die politischen Entscheidungen in beiden Stadträten vorbereitet. Mehr Informationen gibt es auch unter www.detmold.de

Griechenland is(s)t anders

Kochbuchvorstellung im Rahmen der Ausstellung „Deutsch-Griechische Aktivitäten – Detmold und Oraiokastro“

 Detmold. „Ich sehe mich ein bisschen als Botschafterin“, gestand Jotta Mitsiou-Polychronidou lächelnd, als sie jetzt ihr kürzlich erschienenes Kochbuch im Detmolder Rathaus präsentierte. Im Rahmen der laufenden Ausstellung „Deutsch-Griechische Aktivitäten – Detmold und Oraiokastro“ warb die griechische TV-Köchin aus Oraiokastro mit Wurzeln im Ruhrgebiet für die griechische Kochkunst.

Vor allem Gerichte, die wirklich in den griechischen Familien zu Hause gekocht werden, hat sie unter dem Titel „Griechenland is(s)t anders“ zusammengestellt. Ihr Kochbuch sei eine Einladung dazu, Griechenland – abseits der aktuellen Berichterstattung – wieder als gastfreundliches und reizvolles Land zu entdecken, dass sich vor allem auch durch eine familiäre Kochkultur auszeichne.

In gewisser Weise verstehe sie daher auch ihr Kochbuch als Mittel zu einer deutsch-griechischen Verständigung. Die Basis ihrer Gerichte sei immer mediterran, doch kombiniere sie diese mit Elementen aus der deutschen Küche, erklärte Mitsiou-Polychronidou. Mit ihrem Kochbuch wolle sie außerdem auch dazu beitragen, typisch griechische Produkte in Deutschland bekannt zu machen.

Als Tochter einer griechischen Gastarbeiterfamilie, im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, ist die dreifache Mutter auf verschiedenste Weise mit Deutschland verbunden. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann Anestis Polychronidis, der als stellvertretender Bürgermeister von Oraiokastro schon öfter in Detmold zu Besuch war, war die Buchautorin zum ersten Mal in Detmold zu Gast. Beide lobten vor allem die Herzlichkeit der Detmolder, „für mich ist Detmold schon fast zur ‚zweiten Heimat’ geworden“, gestand Anestis Polychronidis.

„Deutsch-griechisch schmeckt einfach lecker“, den abschließenden Worten von Mitsiou-Polychronidou konnten sich wohl die meisten der zahlreichen Gäste im Rathaus nur anschließen, zumal die Köchin auch eine kleine Kostprobe ihrer Spezialitäten mitgebracht hatte. Erhältlich ist das Kochbuch „Griechenland is(s)t anders“ zum Preis von 25 € in der Tourist-Info im Rathaus am Markt und demnächst auch im Buchhandel.

Die Ausstellung „Deutsch-Griechische Aktivitäten – Detmold und Oraiokastro“ ist im Foyer des Rathauses noch bis zum 18. Januar zu sehen, immer montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Mehr Informationen zu den europäischen Aktivitäten Detmolds finden Sie auch unter www.detmold.de unter der Kategorie „Europa und Städtepartnerschaften“.

Erster Praktikant für 14 Tage in Detmold

Saskia Haak und Nadine Haskins (Team Städtepartnerschaften), Praktikant Fotis Megas und seine Gasteltern Almut und Theo Bannenberg

Premiere im Griechenlandaustausch

Fotis Megas ist 17 Jahre alt, kommt aus Thessaloniki und möchte nach dem Abitur Medizin studieren. Einen ersten Einblick in die Welt der Medizin konnte er jetzt im Rahmen eines Praktikums im Detmolder Klinikum gewinnen. 14 Tage lang schaute er den Ärzten und dem Pflegepersonal der HNO-Station, sowie der Kiefern – und Mundchirurgie über die Schulter.

Der junge Grieche, Schüler der deutschen Schule in Thessaloniki, ist der erste Praktikant, der in dem von der Stadt Detmold initiierten und organisiertem Praktikantenprogramm nach Detmold gekommen ist. Das Programm ist eines der Resultate der zweiten Deutsch-Griechischen Versammlung im letzten November in Thessaloniki und dient dem Erfahrungsaustausch im Bereich Ausbildung und Weiterqualifizierung für junge Griechinnen und Griechen im Rahmen der deutsch-griechischen Kooperation auf kommunaler Ebene. Das Team Städtepartnerschaften der Stadt Detmold hat den Aufenthalt vorbereitet und dabei auch auf die Kontakte nach Oraiokastro, Detmolds befreundeter Gemeinde bei Thessaloniki, zurückgreifen können.  Unterstützt wird das Projekt vor Ort vom Deutsch-Griechischen Freundeskreis in Detmold, die Fotis Megas bei dem Ehepaar Almut und Theo Bannenberg privat untergebracht hatten und seine Betreuung sicherstellten. „Ganz schön müde“ war er jeden Abend, berichtete Fotis am letzten Abend vor seiner Heimkehr bei einem gemeinsamen Abendessen mit seinen Gasteltern und Vertreterinnen der Stadt Detmold. Besonders beeindruckt war er von der üppigen Vegetation, dem Teutoburger Wald, den er auch bei der Besichtigung der touristischen Höhepunkte Hermannsdenkmal und Externsteine kennen lernte, und der städtischen Ruhe im Vergleich zu der pulsierenden Großstadt Thessaloniki. Seinen Wunsch nach einem  Medizinstudium hat der Praktikumsaufenthalt verstärkt: „Am liebsten in Deutschland!“ ist sich Fotis da ganz sicher. Der abschließende Dank gilt dem Klinikum Detmold und den Gasteltern, die für einen interessanten und erfolgreichen Aufenthalt sorgten.

Fragen und Anregungen zu dem Praktikantenprogramm beantwortet Frau Martina Gurcke, Tel. 977--655 oder per Mail m.gurcke@detmold.de

Detmold besucht Savonlinna

Luise Liefländer-Leskinen (Vorsitzende des finnisch-deutschen Vereins), Astrid Illers (Team Städtepartnerschaften Stadt Detmold), Christ-Dore Richter (stellvertretende Bürgermeisterin Detmold), Outi Rantasuo (Vertreterin der Stadtverwaltung Savonlinna) und Cornelia Müller (Vorsitzende Deutsch-Finnische Gesellschaft Lippe e.V.)

Mozarts „Zauberflöte“ auf finnisch!

Auf Einladung der Stadt Savonlinna besuchte jetzt eine vierköpfige Detmolder Delegation die finnische Partnerstadt, die im größten Seengebiet Europas „Saimaa“ gelegen, auch „Perle von Savo“ genannt wird. Im Mittelpunkt des Besuches standen Gespräche mit der zuständigen Vertreterin der Stadtverwaltung Outi Rantasuo und Luise Liefländer-Leskinen, Vorsitzende des finnisch-deutschen Vereins, sowie dessen Mitgliedern über neue Aktivitäten und Projekte im Rahmen des partnerschaftlichen Austausches. Neben den bereits bestehenden drei sehr aktiven Schulpartnerschaften zwischen Detmold und Savonlinna, möchten alle Beteiligten die Städteverbindung durch mehr Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken.

Bei einem Treffen mit Bürgermeister Janne Laine erfuhren Detmolds stellvertretende Bürgermeisterin Christ-Dore Richter, Astrid Illers (Team Städtepartnerschaften), Cornelia Müller (Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Lippe e.V.) und Petra Schröder-Heidrich (Pressesprecherin) Interessantes über die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, über die finnische Finanzierung der kommunalen Daseinsfürsorge und die besonderen Beziehungen zum Grenznachbarn Russland. Zu den Höhepunkten des Besuches zählte der Besuch der Opernfestspiele in der Burg Olavinlinna mit der Premiere von Mozarts „Zauberflöte“. Ein Besuch des Kunstzentrums „Retretti“ rundete den interessanten Besuch in Savonlinna ab. „Wir haben viele neue Anknüpfungspunkte gefunden und danken für die herzliche Gastfreundschaft!“ lautet das positive Resumee abschließend.

Internationales Kochen

Blick über den Tellerrand.
Internationales Kochen in der Realschulküche.

Afghanistan ist gegenüber Finnland und Finnland grenzt an Italien? Klingt geografisch nicht wirklich korrekt und doch wurde jetzt in der Schulküche der Realschule I der Gegenbeweis angetreten. Auf Einladung der Stadt Detmold wurde von Mitgliedern der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, der Deutsch-Französischen-Gesellschaft, des Deutsch-Griechischen Freundeskreises, der Deutsch-Italienischen Gesellschaft ,des Afghanischen Kulturvereins und einem Team aus dem Bereich Städtepartnerschaften/ Marketing Kochplatte an Kochplatte international gekocht.

„Uns trennt nur noch die Dunstabzugshaube!“ schmunzelte ein Teilnehmer und warf einen prüfenden Blick in den Kochtopf seines Nachbarn. Rund 20 aktive Köchinnen und Köche waren der zweiten Einladung dieser Art gefolgt, um sich beim Kochen besser kennen zu lernen. In den letzten Jahren hat sich in Detmold ein erfolgreiches, engmaschiges internationales Netzwerk zwischen den verschiedenen Gesellschaften und Partnerschaftsvereinen entwickelt. „Wenn man sich kennt, kann man mehr erreichen und gemeinsames Essen ist  nun mal ein bewährtes Mittel zur Kommunikation“, sagt Astrid Illers, Team Städtepartnerschaften.

Und das Ergebnis des Abends:  viele neue himmlische Geschmackserlebnisse und  darüber hinaus wurden spannende Projektideen entwickelt, die man gemeinsam realisieren möchte.

Zum Nachkochen: Die Rezepte

- deutscher Apfelflan

- griechischer Fleischtopf mit Nudeln

- finnischer Lachsauflauf

- italienische Pollo alla toscana

- afghanisches Qabeli Palau

- französische Tartiflette

- Winzertopf aus dem Rheingau

- gefüllte Paprika

Eine Fotogalerie gibt es auch:

Impressionen