Bitte wählen Sie einen Inhaltsbereich:
Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Schnellsuche |
Kallithea liegt etwa 15 km nördlich der Stadt Thessaloniki. Hierzu gehören die Gemeinden: Neochoruda, Pentalofos, Nea Philadelfia, Messeo, Petroto und Monolofos mit insgesamt ca. 8.000 Einwohnern. Der Name Kallithea (Kallisti Thea – „schöner Blick“) geht dabei auf die Panoramaaussicht zurück, die man zum Beispiel in der Gemeinde Messeo genießen kann.
Durch eine kommunale Neugliederung zum 1. Januar 2011 wurde Kallithea in die Stadt Oraiokastro eingemeindet. Die Stadt hat heute 30.000 Einwohner. Viele der Bewohner arbeiten in Thessaloniki.
Am 16. Juni 2006 wurde ein Freundschaftsvertrag zwischen der Stadt Detmold und der Verwaltungsgemeinschaft Kallithea von Bürgermeister Rainer Heller und Bürgermeister Dimitrios Saramandos unterzeichnet. Anlass waren die positiven Erfahrungen, die eine Fußballmannschaft beim EU-Projekt „Spirits of Sport - Elan des Sports und Geist der Bildung gehören zusammen“ im „Europäischen Jahr der Erziehung durch Sport 2004“ gemacht hatte. 100 junge Menschen aus acht Ländern Europas (Saint Omer/Frankreich, Hasselt/Belgien, Savonlinna/Finnland, Kaunas/Litauen, Tartu/Estland und Wroslaw/Polen) nahmen an dem Sport- und Bildungsprojekt teil. ( www.spiritsofsports.de )
Die Städtefreundschaft wird durch gemeinsame Jugendbegegnungen in Detmold und in Oraiokastro, durch kulturelle Begegnungen von Vereinen, kulturelle Veranstaltungen oder die Teilnahme an den Europatagen oder EU-Projekten geprägt.
Als Folge dieser Städtefreundschaft wurde ein Deutsch-Griechischer Freundeskreis gegründet, der die griechische Kultur in Detmold bekannt macht und die Städtefreundschaft aktiv unterstützt.
Die sechs kleinen Gemeinden entstanden zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Gründung von Neochoruda und Pentalofos ist auf das 18. Jahrhundert zurückzuführen (1700-1750), die der anderen Gemeinden und Dörfer nach 1922.
Nach dem griechisch-türkischen Krieg 1921/22 siedelten sich hunderttausende Griechen aus Kleinasien in Thessaloniki und in der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft Kallithea an.
In jeder der sechs Gemeinden wird die Erinnerung an die Vorfahren durch Ausstellungen von Handwerksgeräten, Wohnungsgegenständen, traditioneller Kleidung und vielen Fotos aufrechterhalten. Folkloristische Tänze der Volksgruppen werden von der Dorfgemeinschaft an die Kinder weitergeben und bei Feiern aufgeführt. Bei Folklorefestivals ist die Beteiligung ausländischer Gruppen genauso selbstverständlich, wie die Teilnahme griechischer Tanzgruppen bei Veranstaltungen im Ausland.
In dem kleinen Ort Vergina wurde 1977 das Grab Philipp II., dem Vater von Alexander dem Großen, mit wertvollen Grabbeigaben entdeckt. Die Goldkrone und andere Schätze sind in der als Museum hergerichteten Grabstätte zu sehen. Auch ein Ausflug ins nahgelegene Thessaloniki lohnt sich. Hier kann man zum Beispiel das Museum Thessaloniki besuchen, das mit vielen Exponaten lockt.
Berümt für seine Fischgerichte, kann man in Restaurants direkt am Meer den Tag ausklingen lassen und den Sonnenuntergang geniessen.
Homepage der Stadt Oraiokastro
Anschrift
Δήμου Ωραιοκάστρου
Stadt Oraiokastro
Komninon 76
57013 Oraiokastro
GRIECHENLAND