Schnellnavigation

Bitte wählen Sie einen Inhaltsbereich:

Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Schnellsuche |

Hilfe


Sie können unsere Hauptrubriken über folgende Tastenkürzel erreichen:

Folgende Zusatzfunktionen stehen Ihnen zur Verfügung:

Hauptnavigation

Inhalte

Daten zur Detmolder Geschichte

783
Erste Erwähnung des Namens Detmold als „Theotmalli“ im Bericht über eine Schlacht zwischen Franken und Sachsen. Es handelt sich vermutlich um die Versammlungsstätte eines sächsischen Kleingaues. Eine Siedlung auf dem Gebiet der heutigen Stadt entstand erst später.

9. Jahrhundert
Kirchen für Heiligenkirchen und „Detmelle“ bezeugt.

12. Jahrhundert
Große Teile des heutigen Lippe gehören zur Landesherrschaft der aus Lippstadt stammenden Edelherren zur Lippe.

um 1263/65    
Verleihung der Stadtrechte nach Lippstädter Recht durch den Edelherrn Bernhard III. für die Siedlung um die landesherrliche Burg. Stadtrechte sind: Selbstverwaltung (Rat), Selbstverteidigung (Mauern), Märkte.

2. Mai 1305
Älteste erhaltene von Rat und Bürgerschaft („consules et tota universitas oppidi Detmelle“) ausgestellte und gesiegelte Urkunde.

Juni 1447
Totalzerstörung der Stadt durch Söldnertruppen im Rahmen der „Soester Fehde“.

ca. 1549-1557
Ausbau der Burg zum Schloss im Stil der Weserrenaissance.

1528
Erhebung der Edelherren zur Lippe zu Grafen. Detmold wird Residenzstadt.

1538
Die Marktkirche St. Vitus wird evangelisch.

1547
Großer Stadtbrand mit dem Verlust von ca. 70 Häusern.

1602
Gründung des Detmolder Gymnasiums (heute Gymnasium Leopoldinum).

1604
Festlegung des größten und bis heute begangenen Marktes auf den 30. November (Andreasmesse).

1605
Die Marktkirche St. Vitus wird reformiert („zweite Reformation“ unter Graf Simon VI.).

1625-26
Die Pest mit 314 Toten zwingt zur Anlage eines Friedhofs vor dem Lemgoer Tor.

1701-1704
Anlage des Friedrichstaler Kanals durch Graf Friedrich Adolf.

2. Mai 1708
Gründung der Neustadt (zwischen Hornschem Tor und Palais) mit eigenem Recht.

1708-1719
Bau des Palais (mehrfach umgebaut, heute Hochschule für Musik).

1781-1800
Entfestigung des Schlosses, Trockenlegung einzelner Gräben, Anlage des Schlossparks mit seinen Nebengebäuden.

1789
Erhebung der Grafen zur Lippe zu Fürsten.
Detmold: ca. 2.200 Einwohner.

1802-1820
Regierung der Fürstin Pauline mit der Gründung mehrerer sozialer Einrichtungen, darunter: Bürgerschule, Arbeitshaus, Pflegeanstalt, Kinderbewahranstalt („erster Kindergarten Deutschlands“).

1828-1831
Bau des neuen Rathauses.

1808-1847
Niederlegung der Stadtmauer.

11. Dezember 1801
Christian Dietrich Grabbe in Detmold geboren.

17. Juni 1810
Ferdinand Freiligrath in Detmold geboren.

17. Februar 1822
Georg Weerth in Detmold geboren.

1826-1833
Albert Lortzing als Schauspieler und Musiker in Detmold.

1845
Vereinigung von Alt- und Neustadt.

1848/49
Revolution auch in Lippe, mit Detmold als Hauptort.

1857-1859
Johannes Brahms als Musiklehrer am Fürstenhof in Detmold.

1870/71
Teilnahme der Detmolder Garnison des preußischen Infanterie-Regiments Nr. 55 am Krieg gegen Frankreich. Daran erinnert ein Denkmal auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz.

16. August 1875
Einweihung des Hermannsdenkmals unter Teilnahme des Kaisers.

31. Dezember 1880
Eröffnung der Bahnstrecke Herford-Detmold, 1895 nach Altenbeken verlängert.

1870-1910
Neue Bauten im Rahmen der Stadterweiterung: Bahnhof, Post, Regierung, Landtag, Christuskirche, Synagoge, in der Stadt: Lutherkirche.
Anwachsen der Bevölkerungszahl von ca. 4100 auf ca. 12000.

1881
Erste Lippische Gewerbeausstellung.

1898-1899
Bau der Wasserleitung mit Wasser der Berlebecker Quellen.

1904
Gründung der Industrie- und Handelskammer.

1916
Gründung eines Fürstlichen Konservatoriums. Aus ihr entwickelte sich später die Nordwestdeutsche Musikakademie, die heutige Hochschule für Musik.

12. November 1918
Abdankung des Fürsten Leopold IV. Lippe wird zum Freistaat mit Detmold als Hauptstadt.

1922-1930
Jährliche Messen der lippischen Möbelindustrie.

10. Januar 1932
Wahlsieg der NSDAP bei der Kommunalwahl.

15. Januar 1933
Wahlsieg der NSDAP bei der Wahl zum lippischen Landtag.

1933-1939
Detmold wird mit insgesamt sechs Kasernen, darunter auch ein Fliegerhorst, zur Soldatenstadt.

28. August 1939
Auszug der in Detmold stationierten Einheit der Wehrmacht an die Front.
Ca. 23200 Einwohner.

24. März 1945
Luftangriff auf die Detmolder Bahnanlagen, mit Toten, Verletzten und zerstörten Gebäuden.

4. April 1945
Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppen.
Einsetzung eines neuen Bürgermeisters.

1946
Einsetzung eines neuen Rates.

1. Januar 1947
Anschluss Lippes an Nordrhein-Westfalen. Detmold wird Sitz einer Bezirksregierung.
Ca. 30.000 Einwohner.

21. Januar 1970
Eingemeindung von 25 bis dahin selbständigen Ortsteilen.

1. Januar 1973
Bildung des Kreises Lippe mit Detmold als Kreisstadt.

2002
80.798 Einwohner



Städtepartnerschaften:
1969 Saint Omer (Frankreich)
1976 Hasselt (Belgien)
1990 Zeitz
2003 Savonlinna (Finnland)
2007 Verona (Städtefreundschaft)