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26.04.12

Arbeitnehmerrechte in der EU-sozial-gerecht-solidarisch?



Internationale Konferenz über die soziale Zukunft Europas

Detmold.  „Arbeitnehmerrechte in der EU-sozial-gerecht-solidarisch?“ Drei Tage lang suchten rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen eines Europäischen Netzwerkprojektes Antworten auf die Frage nach den Bedingungen eines sozialen Europa. Die Stadt Detmold hatte gemeinsam mit dem DGB /Region OWL eine internationale Arbeitnehmerkonferenz organisiert, die finanziell unterstützt wurde von der Europäischen Union und dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“.

Die europäischen Gäste aus Detmolds Partnerstädten Hasselt (Belgien), St. Omer (Frankreich), Oraiokastro (Griechenland) und Zeitz, sowie aus der Partnerstadt des Kreises Lippe Kaunas (Litauen) befassten sich gemeinsam mit mehr als 30 Teilnehmer/-innen aus Detmold bzw. aus den örtlichen Gewerkschaften mit den Arbeitnehmerrechten in der Europäischen Union. „Wir betreten damit Neuland und feiern eine Premiere im Rahmen unserer europäischen Aktivitäten bei der Stadt Detmold“, so Astrid Illers (Team Städtepartnerschaften) und Petra Schröder-Heidrich (Pressesprecherin)  von den Organisatoren der Stadt Detmold zum Auftakt der Konferenz.  Im Mittelpunkt der Diskussionen stand der Austausch über die Themen „Mindestlohn, Leiharbeit, Öffnung der Ostgrenzen/ Auswirkungen auf die Arbeitsplatz – und Lohnpolitik in der EU, sowie Schutz der Arbeitnehmerrechte in den Betrieben / Auswirkungen der Finanzkrise am Beispiel Griechenland“.

Dank der kompetenten Impulsreferate, wie zum Beispiel vom DGB-Verbindungssekretär in Brüssel Stefan Gran oder von Ralf Jäger vom ver.di-Bundesvorstand  kamen die Teilnehmer schnell ins Gespräch und berichteten von den sehr unterschiedlichen Arbeits – und Lebensbedingungen in ihren Heimatländern.  Schnell wurde deutlich, wie wichtig eine Vernetzung untereinander ist und der damit verbundene Informationsaustausch, der abseits von der medialen Berichterstattung, ganz neue Sichtweisen und wichtige Einblicke ermöglichte. „Wir sind hier einem gemeinsamen Europa ein Stück näher gekommen.     Europa muss von unten wachsen, muss von den Menschen gestaltet werden und nicht von Finzanzmärkten!“ lautete dabei ein Fazit. In der abschließenden Resolution wurde der Wunsch festgeschrieben, den Diskurs fortzusetzen und zu einer notwendigen Debatte um die Zukunft eines sozialen Europas beizutragen: Zu der Idee des gemeinsamen Europa gibt es keine Alternative!“ so das klare Bekenntnis. Mehr Informationen rund um die Konferenz gibt es hier: www.stadtdetmold.de/7576.0.html