 Ziel und Hintergrund

Wie im Helsinki Bericht vom 10.12.99 dargestellt, soll diese Begegnung dazu dienen, eventuell vorhandene Vorurteile gegenüber Menschen aus nicht vertrauten Ländern und Kulturen ab zu bauen. Deshalb wurde auf die Beteiligung von drei neuen Mitgliedländern der EU (Estland, Litauen, Polen) und einer Stadt aus den neuen Bundesländern besonderen Wert gelegt. Durch sportliche Wettbewerbe und spielerische Aktivitäten in mulilateralen Mannschaften sollen europäischer Wettbewerb gefördert und eventuell vorhandene rassistischen oder fremdenfeindliche Vorurteile abgebaut werden.
Während der einwöchigen Begegnung werden sich die Jugendlichen und Erwachsenen in multilateralen Workshops mit Methoden und Formen der sportlichen Erziehung in den unterschiedlichen Schulsystemen in Europa und in Sportvereinen befassen. Dadurch sollen Bildungs- und Sporteinrichtungen für eine verstärkte Zusammenarbeit sensibilisiert werden und Anregungen zur Erweiterung ihres Sportangebotes erhalten.
Da in den beteiligten EU-Ländern die Sommerferien bereits begonnen haben und die Schülerinnen und Schüler in NRW nach dem Start des Projektes noch 3 Schultage haben, sollen die Workshops im Grabbe -Gymnasium stattfinden. Aufgrund langjähriger Erfahrungen anderer EU-Länder bei der Erziehung durch Sport im Schulunterricht und bei der Ganztagsbetreuung, können deren Beiträge anderen Teilnehmern wertvolle Anregungen geben.
Durch diese Projekt mit vielen neuen Partnern aus 8 europäischen Ländern, insbesondere auch den neuen Ländern der EU, soll der Austausch von Schülern und jugendlichen Sportlern gefördert werden.
Um das gegenseitige Kennenlernen aller Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern mit ihren verschieden Kulturen zu fördern, werden sie gemeinsam in der Jugendherberge Detmold wohnen. In den weitläufigen Außenanlagen der Jugendherberge und in Sportanlagen der Stadt finden unter pädagogischer Leitung sportliche Wettkämpfe, freizeitpädagogische Aktivitäten und eine Sportolympiade statt.

Last update: 16:07 07/10 2004
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