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Inhalte

1816 bis 1825

Student und Künstler in München

1825 bis 1827

Große Italienreise

1827 bis 1834

Künstler in München

1834 bis 1837

Künstler in Hannover

9.Juli 1838

Baubeginn für den Sockel des Hermannsdenkmals

20.10.1838 bis Frühjahr 1839

2.Italienreise (über München nach Carrara [ 1 ] und Rom)

8.September 1841

Grundsteinlegung für das Hermannsdenkmal

17.Juni 1846

Fertigstellung des Denkmalsockels

1846 bis 1873

Künstler in Hannover, Anfertigung der Denkmalfigur

1873 bis 1875

Vollendung des Denkmals auf der Grotenburg

16.August 1875

Einweihung des Hermannsdenkmals

Frühjahr 1876

Aufbruch zur 4. Italienreise (nach Carrara - zusammen mit seiner Frau)

"Was ich gewollt, ist erreicht; was ich immer und immer gewünscht, ist herrlicher in Erfüllung gegangen, als ich gehofft."

(Ernst von Bandel in einem Brief vom 21.August 1875)

Privater Lebenslauf

1800

Am 17.Mai wird Joseph Ernst von Bandel in Ansbach / Franken

[ 2 ] geboren

1825

Verlobung mit Karoline von Kohlhagen, geb. 1804, aus westfälischer Familie

1827

9.Dezember Eheschließung mit Karoline von Kohlhagen

1829

Am 23.Juni Geburt des Sohnes Heinrich in München

1830

Sohn Roderich wird am 11.September in München geboren

1833

Sohn Arnulf wird in München geboren

1834

Sohn Fritz wird am 23.Oktober in Berlin geboren

1836

Tochter Amalie, das erste Mädchen der Bandels, wird in Hannover geboren

1839

Sohn Armin wird am 2.Mai in Detmold geboren

1840

Tochter Angelika, das siebte Kind, wird in Detmold geboren

1876

Am 25.September stirbt Ernst von Bandel auf Gut Neudegg bei Donauwörth.

Der Gutshof gehört seinem Halbbruder, dem Freiherrn von Geisberg. Die Beisetzung erfolgt in Hannover auf dem Engesoder Friedhof. Ernst von Bandel ist Ehrenbürger von Hannover, Detmold und Ansbach.

»Für mein Alter hat der Kaiser gesorgt mit 4.000 Mark jährlicher Ehrengabe. Wenn Mama mich überlebt, erhält sie die Hälfte; für meine noch-Jugend werde ich weiter arbeiten und sehne mich auf neue rüstige Arbeit.«

(Ernst von Bandel in einem Brief vom September 1875)

Das Deutsche Reich hatte Glück, die Ehrenrente war nur für 1 Jahr zu zahlen. Ernst von Bandel starb 1876 - wie er Jahre lang gelebt hatte - als armer Mann. Er hatte - Vater von 7 Kindern - sein gesamtes privates Geld mit beim Hermannsdenkmal eingesetzt.

Zu [ 1 ]: »Ich habe so viel auf dieser Reise gelernt, dass ich nun weiß, wie groß Deutschland und wie klein Detmold ist.«

Ernst von Bandel)

Zu [ 2 ]: Der Vater Georg Carl Friedrich Bandel (1746 - 1818) war zu Ernst Bandels Geburt preußischer Regierungsdirektor in Ansbach. Später wurde er geadelt. Zuletzt war er Appellations-Gerichts-Direktor. Die Mutter Rosina Babette Johanna Schultheiss, geboren 1782, ist nach Bandels Meinung "wohl die schönste Frau" in Ansbach gewesen. Die Eltern hatten 1797 geheiratet.